Die Kälte kommt, wir schalten die Heizung ein und plötzlich wird dieses Sandkorngefühl, das Jucken, die roten Augen oder das verschwommene Sehen, das kommt und geht, unerträglich. Das ist das Syndrom des trockenen Auges, eine der häufigsten Erkrankungen in der augenärztlichen Sprechstunde und zweifellos diejenige, die sich im Winter am stärksten verschlimmert.
Warum kommt es immer häufiger vor? Und warum scheinen künstliche Tränen manchmal nicht auszureichen? In der Clínica Ramírez & Gálvez erklären wir Ihnen die Ursachen dieser stillen Epidemie und die modernsten Behandlungen, die das Problem an der Wurzel packen.
Warum leiden wir unter trockenen Augen? Nicht eine Ursache, sondern ein perfekter Sturm
Unsere Augen brauchen einen hochwertigen Tränenfilm, um befeuchtet und geschützt zu sein und gut scharf zu sehen. Das trockene Auge entsteht, wenn dieser Film versagt. Die häufigsten Ursachen sind:
- Trockene Umgebung: Das ist der Hauptfaktor im Winter. Heizungen (zu Hause, im Auto, im Büro) trocknen die Luft extrem aus, sodass unsere Tränenflüssigkeit in Windeseile verdunstet.
- Bildschirmnutzung: Das ist der andere große Schuldige. Wenn wir auf einen Bildschirm (Handy, Computer) schauen, „vergisst“ unser Gehirn zu blinzeln. Wir blinzeln bis zu 60 % seltener – und der Lidschlag ist genau die Bewegung, die die Tränenflüssigkeit auf dem Auge verteilt.
- Alter und hormonelle Veränderungen: Mit zunehmendem Alter, vor allem bei Frauen, nehmen Menge und Qualität der Tränen ab.
- Weitere Faktoren: Das Tragen von Kontaktlinsen, Luftverschmutzung, Wind oder bestimmte Medikamente.
Trockenes Auge ist nicht gleich trockenes Auge: Fehlt Ihnen „Menge“ oder „Qualität“?
Das ist der entscheidende Punkt, um die Behandlung zu verstehen. Künstliche Tränen fügen nur „Menge“ (Wasser) hinzu, doch die meisten Fälle von trockenem Auge entstehen nicht durch Wassermangel, sondern durch mangelnde Qualität.
Unsere Tränen brauchen eine Fettschicht (gebildet von den Meibom-Drüsen in den Augenlidern), damit sie nicht verdunsten. Ist dieses Fett von schlechter Qualität oder sind die Drüsen verstopft, verdunstet die Tränenflüssigkeit in Sekunden. Man spricht dann vom hyperevaporativen trockenen Auge, der häufigsten Form.
Die Behandlung: Mehr als nur Tränen (IPL-Technologie) ✅
Wenn Sie an einem hyperevaporativen trockenen Auge leiden, ist die alleinige Anwendung von Tränenersatz so, als wollten Sie einen Eimer mit einem Loch füllen. Man muss das Loch „stopfen“. Hier kommt die moderne Technologie ins Spiel:
Intensiv gepulstes Licht (IPL) ist eine der wirksamsten Behandlungen, um die Ursache des Problems anzugehen. Diese Behandlung, die an den Augenlidern angewendet wird:
- nutzt thermische Lichtimpulse, um die chronische Entzündung zu verringern.
- erwärmt und öffnet die Meibom-Drüsen und regt sie an, wieder eine hochwertige Fettschicht zu bilden.
Wenn sich die Qualität Ihrer eigenen Tränen verbessert, verdunsten sie nicht mehr so schnell, und die Beschwerden verschwinden oder bessern sich deutlich.
Finden Sie sich nicht mit den Beschwerden ab 🌟
Das trockene Auge ist keine bloße Unannehmlichkeit, sondern eine Erkrankung der Augenoberfläche, die Ihre Lebensqualität beeinträchtigen kann. Wenn künstliche Tränen nicht ausreichen, finden Sie sich nicht damit ab.
In der Clínica Ramírez & Gálvez verfügen wir über modernste Diagnosetechnik, um festzustellen, welche Art von trockenem Auge Sie haben, und Ihnen die Behandlung anzubieten, die Sie wirklich brauchen. Vereinbaren Sie einen Termin und genießen Sie diesen Winter wieder angenehmes Sehen.